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NAP Helpsdesk - Thema Monitoring

NAP Helpdesk – Informationen zum Thema Monitoring

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung am 26. September 2018 bei der AWE in Berlin war das NAP Monitoring. Sowohl das Auswärtige Amt als auch die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (als Teil des Konsortiums, das das Monitoring durchführt) informierten zum derzeitigen Stand, zu Zielen und Ablauf des Monitorings. Anschließend traten mehr als 80 Vertreter von circa 25 Unternehmen verschiedener Branchen (Textil, Ernährung, Handel, Transport, Logistik, Chemie, Bergbau und Energie), von etwa 20 Verbänden, einiger Nachhaltigkeitsinitiativen und vier Ministerien (BMZ, AA, BMWi, BMEL) in einen angeregten Austausch unter Chatham House Rules.

Ab 2018 prüft die Bundesregierung die Umsetzung der in Kapitel III des NAP beschriebenen Elemente menschenrechtlicher Sorgfalt durch Unternehmen. Dabei soll festgestellt werden, inwieweit 50 Prozent aller in Deutschland ansässigen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten bis 2020 diese Elemente in ihre Unternehmensprozesse integriert haben (vgl. Kapitel VI des NAP).
In diesem Jahr findet die erste Phase des NAP Monitorings mit etwa 30 freiwilligen Unternehmen statt. Bei der Befragung im Jahr 2018 will die Bundesregierung zunächst qualitative Aussagen zu Umsetzungsstand und Umsetzungsherausforderung der befragten Unternehmen erhalten.

In den Jahren 2019 und 2020 wird die Befragung auf Basis einer Stichprobe mit dem Ziel statistischer Repräsentativität der Ergebnisse erfolgen. Die Ermittlung quantitativer Aussagen zum Umsetzungsstand in der Gruppe der Unternehmen mit mehr als 500 in Deutschland sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten rückt dann als Ziel in den Vordergrund. Aber auch qualitative Fragen zur inhaltlichen Tiefe und zu Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen werden in den Jahren 2019 und 2020 Teil der Befragung sein.

An alle Unternehmen in Deutschland mit mehr als 500 Beschäftigten richtete die Bundesregierung Ende November den Appell, sich an der Umfrage zum NAP zu beteiligen. „Wir wünschen uns, dass das Engagement für Menschenrechte künftig bei allen deutschen Unternehmen in den Grundsätzen und in der Praxis ihrer Unternehmensführung fest verankert ist“, betont Bundesaußenminister Heiko Maas. Neben Maas unterzeichneten Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Brief an die Unternehmen.

Der NAP Helpdesk der AWE unterstützt Unternehmen und hilft bei Fragen zum NAP und zum Monitoring gerne weiter.  

Weitere Informationen:

Auf Wunsch senden wir Ihnen auch gerne unser Info-Paket zum Thema NAP Monitoring zu. 

Weitere Erklärungen zum NAP Monitoring finden Sie zudem hier:

  • Fragen und Antworten zum NAP und NAP Monitoring des NAP Helpdesk
  • Informationsportal der Bundesregierung zum NAP finden Sie hier
  • Informationen des Auswärtiges Amt zum NAP finden Sie hier

Bei Fragen zum NAP Monitoring oder dazu, wie Ihr Unternehmen den NAP umsetzen kann, wenden Sie sich gerne per Email an helpdesk(at)wirtschaft-entwicklung.de oder telefonisch: +49 30 72 62 56 80

Das 3. NAP Helpdesk Frühstück zum Thema NAP Monitoring wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 stattfinden. Bei Interesse an einer Teilnahme, können Sie sich auch gerne jetzt bereits bei uns melden.

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