AWE Logo alt text

Förderdatenbank Entwicklungsländer

Erhalten Sie einen schnellen Überblick über Förder- und Finanzierungslösungen, die zu Ihrem unternehmerischen Projekt passen. Die Datenbank listet Angebote der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Außenwirtschaftsförderung, von Bund und Ländern, EU und multinationalen Institutionen auf.

Risikokapital des Investment Fund for Developing Countries (IFU)

Der Investment Fund for Developing Countries (IFU) stellt Risikokapital für Unternehmen bereit, die in Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien, Afrika, Lateinamerika und Teilen Europas Geschäfte machen wollen. Er bietet Finanzierungen in Form von Eigenkapital, Mezzanine-Finanzierung (eigenkapitalähnliche Darlehen), Kredite, Garantien. Mit dem Risikokapital des IFU sollen kommerzielle Projekte in Entwicklungs und Schwellenländern auf den Weg gebracht werden, um gute
Geschäftsmöglichkeiten in diesen Ländern trotz hoher Risiken, politischer Instabilität, unsicheren Marktbedingungen fördern zu können.

Die Förderung im Überblick

Förderbetrag
671.000 € - 13.400.000 €
Laufzeit
5 - 7 Jahre
Fördergebiet
DAC-Länder
Förderberechtigte
Alle Unternehmensgrößen
Herkunft Antragssteller
EU
Förderbereich
Investitionsvorhaben / Handelsfinanzierung

Ansprechpartner

Investment Fund for Developing Countries (IFU)
Zentraler Kontakt
Danida Sustainable Infrastructure
+45 33 44 12 35
tkh(at)ifu.dk

Die Förderung im Detail

Die Darstellung des Angebots beruht auf dem aktuellen Stand der im Internet öffentlich publizierten Darstellung des Programms der anbietenden Organisation.

Sprechen Sie das Beratungsteam der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung an, das Sie bei der Auswahl geeigneter Angebote gern unterstützt: https://wirtschaft-entwicklung.de/kontakt.

Förderart: Darlehen, Mezzanine-Finanzierung, Beteiligung, Garantie

Förderberechtigte: größere und mittlere Unternehmen

Herkunft Antragsteller: Dänemark

Förderbereich: Investitionsvorhaben

Förderbeitrag: Minimum 5 Mio DKK = 671.000 €, Höchstbetrag 100 Mio DKK = 13,4 Mio €. Der IFU ist Minderheitsinvestor und beteiligt sich in der Regel mit etwa 30% der Gesamtinvestition.

Laufzeit: Von ca. 3 Jahren bis zu 5 bis 7 Jahren. Der IFU verlässt das Projekt in der Regel nach 5 bis 7 Jahren. Der häufigste Grund dafür ist, dass das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde und/oder dass es eine klare Vereinbarung zwischen den Parteien über den Zeitpunkt des Ausstiegs der IFU und über den Wert der Anteile gibt.

Fördergebiet: DAC-Länder

Branche: Alle Branchen mit Ausnahme der auf der EDFI-Ausschlussliste aufgeführten.

Ziel: Nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in den Zielländern

Umweltprüfung: Um sicherzustellen, dass seine Investitionen die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen, bewertet der IFU ihre Auswirkungen während des gesamten Investitionsprozesses.

Antragstellung: Während des ersten Kontakts wird die Geschäftsidee vorgestellt, und es wird eine vorläufige Bewertung durchgeführt, ob die vorgeschlagene Investition kommerziell rentabel ist oder nicht. In dieser ersten Phase führt der IFU eine grundsätzliche Prüfung des Partners, des Investitionsstandortes und der Geschäftsidee/des Geschäftsplanes durch.

Ansprechpartner:

Lars Krogsgaard
Chief Investment Officer
+45 33 44 12 02
Mob: +45 28 44 91 71
lkg(at)ifu.dk

Weitere Informationen:

https://www.ifu.dk/en/services/


Keywords

Darlehen, Mezzanine-Finanzierung, Beteiligung, Garantie, Investition, IFU

  • Merken
  • Teilen
  • Drucken

Wenige Klicks, strukturierte Übersicht: So funktioniert die Förderdatenbank Entwicklungsländer

Wer sich in einem Entwicklungsland engagiert, kann von vielen Förderprogrammen und Finanzierungslösungen profitieren. Doch nicht immer wird auf den ersten Blick klar, welches Angebot sich für welches unternehmerische Projekt eignet. Schon wenige Angaben reichen aus, um das Angebot zu finden, das zu Ihren Voraussetzungen passt. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel, in welchem Entwicklungsland Sie investieren möchten und welchen Förderbedarf Sie haben. 

  1. Das unternehmerische Projekt: Bitte wählen Sie die Optionen aus, die auf Sie zutreffen. Wo planen Sie Ihr Projekt? In welcher Branche soll das Vorhaben stattfinden? In welche Kategorie würden Sie ihr Unternehmen einordnen, abhängig von der Zahl der Mitarbeitenden bzw. dem Umsatz? 
  2. Ihr Bedarf nach Unterstützung: Bitte geben Sie an, welche Art Förderung Sie suchen – Darlehen oder Zuschüsse, Ausschreibungen oder eine Beteiligung? Hilfreich ist zudem, wenn Sie den Förderbereich benennen können. Geht es um Export oder um Investitionen, um eine Studie oder eine Messebeteiligung?
  3. Suche nach Förderangeboten: Interessieren Sie sich für bestimme Programme oder bestimmter Anbieter, etwa das BMZ, die DEG, die GIZ, einzelne Bundesländer, die EU oder multinationale Organisationen? Dann können Sie gezielt nach einzelnen Programmen oder Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Können Sie die Fördersumme präzisieren? Dann können Sie auch dies angeben.
  4. Ihre Ergebnisübersicht: Im kurzen Listenformat sehen Sie alle Angebote, die Ihren Angaben entsprechen. Zusätzliche Infos („Die Förderung im Detail“) können Sie über den Button „Mehr erfahren“ einfach einblenden. 
  5. Praktische Merkliste, einfaches Teilen: Sie können einzelne Programme markieren und in einer individualisierten Merkliste speichern. Die passenden Links können Sie sich zudem per E-Mail zuschicken lassen.

Die Förderdatenbank Entwicklungsländer wurde zusammen mit der F.A.Z. Business Media GmbH (ein Unternehmen der F.A.Z. Gruppe) entwickelt. Kleine und mittelständische Unternehmen, Startups und Großkonzerne können gezielt die Angebote herausfiltern, die für ihre Branche und ihr Zielland relevant sind – egal, ob es um Ausschreibungen, Beratung, Darlehen oder Zuschüsse geht.

Aus unserem Blog

Block link
Skyline Manila

Geschäftschancen im Asien-Pazifik-Raum: ADB stellt Highlights vor

AusschreibungenVeranstaltungen

Gesundheit, Bildung, Digitalisierung: Trends aus Asien

Block link
Müllabfuhr mit Arbeitern

Kreislaufwirtschaft: Nachhaltiger Umgang mit Abfall in Lateinamerika

FörderungFinanzierung

Kreislaufwirtschaft ist der nachhaltige Umgang mit allen Arten von Abfall. Einige deutsche Unternehmen expandieren bereits nach Lateinamerika.

Block link
Menschen auf der Straße

AGYLE: Innovative Zukunftsideen durch deutsch-afrikanische Netzwerke

FörderungIm Gespräch

Afrika-Experte Dr. Harrison Mwilima über die AGYLE Veranstaltungswoche und wie junge Führungskräfte die lokalen Märkte stärken können.

Block link

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft im Agrar- und Ernährungssektor

FörderungFinanzierung

Eine neue Broschüre informiert über die Kooperation zwischen Unternehmen und der Entwicklungszusammenarbeit im Agrar- und Ernährungssektor

Herzlich Willkommmen, haben Sie Fragen?

Hans Joachim Hebgen

Finanzierung, Grundsatzfragen develoPPP.de und Textilwirtschaft

Schreiben Sie uns eine E-Mail

zum Kontaktformular

Rufen Sie uns an

Jetzt anrufen

Oder nutzen Sie unseren Rückrufservice