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Datenerhebung und -nutzung

Unsere Antworten

  1. Wie wird allgemein mit den Daten und Auskünften der Unternehmen umgegangen?

    Das Monitoring erfolgt streng anonym und vertraulich. Die nach dem Zufallsprinzip in den Stichproben befindlichen Unternehmen werden weder öffentlich noch dem Auftraggeber (Auswärtiges Amt) gegenüber genannt werden.

    Die Daten und Auskünfte der Unternehmen werden im Einklang mit geltender Gesetzgebung zum Datenschutz und zum Schutz von vertraulichen Unternehmensinformationen verarbeitet, und die Ergebnisse werden in anonymisierter Form dargestellt werden. Die erhobenen Daten unterliegen der Datenschutzgrundverordnung und werden vom Auftragnehmer Ernst & Young durch entsprechende Maßnahmen geschützt.

    Im Rahmen des Monitorings werden keine Bewertungen zur Erfüllung des Prozesses menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht individueller Unternehmen publiziert. In der Ergebnisdarstellung des Monitorings 2019 und 2020 werden aggregierte Zahlen zur Erfüllungsleistung der untersuchten Stichprobe bzw. Hochrechnungen auf die Grundgesamtheit veröffentlicht. Ergänzend werden Erfüllungsleistungen einzelner Untergruppen, z.B. geordnet nach Branchen oder Unternehmensgrößen, veröffentlicht. Aus diesen Darstellungen werden Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen ausgeschlossen sein.

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  2. Sind sensible Daten geschützt und Auskünfte von der Veröffentlichung ausgeschlossen?

    Die Bundesregierung sagt den Unternehmen absolute Anonymität und Vertraulichkeit ihrer Daten und Auskünfte zu. Die Namen der teilnehmenden Unternehmen werden nur dem beauftragten Konsortium bekannt sein und weder der Bundesregierung noch den Stakeholdern offengelegt werden. Dies gilt auch für die Auskünfte der Unternehmen in den Online-Fragebögen und für Erkenntnisse, die in den Stufen 3-4 durch Rückfragen bei Unternehmern und Stakeholdern gewonnen werden.

    Die Auswertungen werden im Einklang mit geltender Gesetzgebung zum Datenschutz und zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen in anonymisierter und aggregierter Form an den Auftraggeber übergeben. Rückschlüsse auf das Verhalten einzelner Unternehmen sind ausgeschlossen.

    Veröffentlicht werden in den Ergebnisdarstellungen des Monitorings 2019 und 2020 aggregierte Zahlen zur Erfüllungsleistung der untersuchten Stichprobe bzw. Hochrechnungen auf die Grundgesamtheit. Bewertungen zur Erfüllung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht individueller Unternehmen werden nicht veröffentlicht.

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  3. Werden die an den Erhebungen teilnehmenden Unternehmen Dritten gegenüber genannt und ihre Ergebnisse öffentlich gemacht?

    Die an den Erhebungen teilnehmenden Unternehmen sind nur dem beauftragten Konsortium bekannt. Ihre Namen werden weder dem Auftraggeber (Auswärtiges Amt), der Bundesregierung oder betroffenen Stakeholdern gegenüber genannt noch auf sonstige Anfrage herausgegeben. Dementsprechend werden auch gute oder schlechte Erfüllungsleistungen nicht auf einzelne Unternehmen zurückzuführen sein.

    Dementsprechend werden im Rahmen des Monitorings aber auch keine guten Erfüllungsleistungen einzelner Unternehmen herausgestellt. Dafür gibt es andere Plattformen.

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  4. Werden teilnehmende Unternehmen nach der Auswertung erfahren, ob sie den NAP erfüllt haben?

    Aufgrund der strengen Anonymisierung der Erhebungen und ihrer Ergebnisse werden die Unternehmen keine Rückmeldung vom Erhebungsteam über ihre individuellen Ergebnisse erhalten.

    Zu Beginn der Umfrage werden die teilnehmenden Unternehmen von Ernst & Young darüber informiert, dass sie spätestens zum Abschluss des Monitorings eine (anonymisierte) Benchmarkanalyse innerhalb des eigenen Bewertungsclusters vom Erhebungsteam erhalten werden, also die Ergebnisse der Untersuchung sowohl für die Grundgesamtheit als auch für das eigene Cluster.

    Der Abschlussbericht und die Zwischenberichte mit den aggregierten Ergebnissen werden öffentlich und damit auch den teilnehmenden Unternehmen zugänglich sein.

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  5. Wie erfolgt die Qualitätskontrolle bei der Datenerhebung?

    Zur Qualitätssicherung werden die Ergebnisse der Umfragen im Erhebungsteam nach dem Vier-Augen-Prinzip bearbeitet. Gibt es zwischen zwei Bewertungen Abweichungen, wird ein dritter Evaluator hinzugezogen. Außerdem fungiert ein Mitglied des Erhebungsteams für kritische Bewertungsfälle als feste Ansprechperson für die Evaluatoren.

    Die für die interne und externe Qualitätssicherung zuständigen Personen werden sowohl im Vorfeld jeder Erhebung als auch in die Finalisierung der Berichte umfassend eingebunden. Kernziele des Qualitätsmanagements sind die Einhaltung der Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens während der Durchführung der drei Erhebungsphasen, die korrekte und zielgruppengerechte Aufbereitung der Ergebnisse und die Überwachung des Projektmanagements.

    Die externe Qualitätssicherung verantwortet Frau Prof. Dr. jur. Christine Kaufmann. Prof. Kaufmann ist Inhaberin des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Völker- und Europarecht an der Universität Zürich und zugleich Mitglied des Direktoriums des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR), dort Leiterin des Themenbereichs Menschenrechte und Wirtschaft. Während des gesamten Projektverlaufs wird Prof. Kaufmann sicherstellen, dass die Bewertung des Umsetzungsstandes menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht von in Deutschland ansässigen Unternehmen nach den Vorgaben des Kapitels III des NAP in angemessener und objektiver Weise durchgeführt wird. Zudem wird sie die Methodik zur Ermittlung der qualitativen Ergebnisse bezüglich der inhaltlichen Tiefe der Umsetzungen, der Herausforderungen und des Aufwands für Unternehmen laufend überprüfen.

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Erik Wessels

(Interim) Leitung Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte

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