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Allgemeines zum NAP Fragebogen

Erhebung zur Überprüfung des Umsetzungsstandes der im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte 2016 – 2020 beschriebenen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen (Monitoring).  

Aktuell 

Um repräsentative Ergebnisse sicherzustellen, wurde die Stichprobe der diesjährigen Erhebung erweitert. Weitere 1500 Unternehmen wurden am 15.10.2019 durch Ernst & Young GmbH (EY) per E-Mail angeschrieben und um Teilnahme am NAP Monitoring gebeten. Diese Unternehmen erhalten zudem einen Brief an die Geschäftsführung. Bei Fragen dazu, ob Ihr Unternehmen zur erweiterten Stichprobe gehört, sowie allen technischen Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an das Monitoring-Team vom EY unter nap.monitoring(at)de.ey.com. Bei allen inhaltlichen Fragen zum NAP Monitoring sowie zum NAP stehen wir als NAP Helpdesk gerne zur Verfügung.

  1. Können sich einzelne Konzerngesellschaften in der Stichprobe befinden? Warum befinden sich unter Umständen mehrere Gesellschaften desselben Konzerns in der Stichprobe?
  2. Wer führt die Befragung durch?
  3. Wer wird befragt?
  4. Welche Inhalte werden abgefragt?
  5. Was ist das Ziel der Erhebung?

Unsere Antworten

  1. Können sich einzelne Konzerngesellschaften in der Stichprobe befinden? Warum befinden sich unter Umständen mehrere Gesellschaften desselben Konzerns in der Stichprobe?

    Die Grundgesamtheit und damit die Stichprobe bilden Unternehmen auf Ebene ihrer einzelnen rechtlichen Entität. Aus diesem Grund können sämtliche Konzerngesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern sowie das Mutterunternehmen selbst (hier gilt die konsolidierte Anzahl der Mitarbeiter) potenziell Teil der Stichprobe sein. Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen von jedem Unternehmen, welches in die Stichprobe gezogen wurde, ausgefüllt werden soll – auch wenn dadurch mehrere Gesellschaften eines Konzerns an der Erhebung teilnehmen. Das Vorgehen liegt darin begründet, dass die Anforderungen des NAP unabhängig von Konzernstrukturen für alle Unternehmen in Deutschland gelten.

    Siehe auch Frage 14 unter Bearbeitung des Fragebogens  zu weiteren Informationen über die Bearbeitung des Fragebogens im Konzernverhältnis.
     

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  2. Wer führt die Befragung durch?

    Mit dem Monitoring hat das Auswärtige Amt die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (EY) in Zusammenarbeit mit adelphi Consult GmbH, Systain Consulting GmbH und focusright GmbH beauftragt. Die genannten Projektpartner werden im Weiteren auch mit "Konsortium" bezeichnet.

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  3. Wer wird befragt?

    Die Untersuchungsgruppe des Monitorings bilden alle in Deutschland ansässigen, gewinnorientierten Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten. Bei Konzernen ist die konsolidierte Anzahl der Mitarbeiter maßgeblich.
    Mit Hilfe eines Zufallsgenerators wurde eine repräsentative Stichprobe von ca. 1800 Unternehmen aus der Grundgesamtheit ermittelt, geschichtet nach Wirtschaftszweig und Unternehmensgröße. Die erforderlichen Unternehmensdaten wurden der Unternehmensdatenbank Bisnode entnommen.
    Im Rahmen einer Nacherhebung wurde die Stichprobe im Oktober 2019 um 1500 weitere Unternehmen erweitert.

    Siehe auch Frage 7 und 8 unter Bearbeitung des Fragebogens.

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  4. Welche Inhalte werden abgefragt?

    Die Überprüfung umfasst die fünf Kernelemente der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht gemäß Kapitel III des NAP

    • Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte 
    • Verfahren zur Ermittlung tatsächlicher und potenziell nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte (Risikoanalyse) 
    • Maßnahmen zur Abwendung negativer Auswirkungen auf Betroffene und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen 
    • Berichterstattung 
    • Beschwerdemechanismus. 

    Unter dem folgenden Link können Sie eine PDF-Version des NAP aufrufen.
     

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  5. Was ist das Ziel der Erhebung?

    Das Ziel des Monitorings besteht darin, in den Jahren 2019 und 2020 eine umfassende Auswertung des Umsetzungsstandes der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht durch in Deutschland ansässige Unternehmen vorliegen zu haben. Außerdem sollen qualitative Aussagen zur inhaltlichen Tiefe der Umsetzung, zu den Herausforderungen und zum Aufwand für die Unternehmen getroffen werden.

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  1. Können sich einzelne Konzerngesellschaften in der Stichprobe befinden? Warum befinden sich unter Umständen mehrere Gesellschaften desselben Konzerns in der Stichprobe?
  2. Wer führt die Befragung durch?
  3. Wer wird befragt?
  4. Welche Inhalte werden abgefragt?
  5. Was ist das Ziel der Erhebung?

Unsere Antworten

  1. Können sich einzelne Konzerngesellschaften in der Stichprobe befinden? Warum befinden sich unter Umständen mehrere Gesellschaften desselben Konzerns in der Stichprobe?

    Die Grundgesamtheit und damit die Stichprobe bilden Unternehmen auf Ebene ihrer einzelnen rechtlichen Entität. Aus diesem Grund können sämtliche Konzerngesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern sowie das Mutterunternehmen selbst (hier gilt die konsolidierte Anzahl der Mitarbeiter) potenziell Teil der Stichprobe sein. Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen von jedem Unternehmen, welches in die Stichprobe gezogen wurde, ausgefüllt werden soll – auch wenn dadurch mehrere Gesellschaften eines Konzerns an der Erhebung teilnehmen. Das Vorgehen liegt darin begründet, dass die Anforderungen des NAP unabhängig von Konzernstrukturen für alle Unternehmen in Deutschland gelten.

    Siehe auch Frage 14 unter Bearbeitung des Fragebogens  zu weiteren Informationen über die Bearbeitung des Fragebogens im Konzernverhältnis.
     

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  2. Wer führt die Befragung durch?

    Mit dem Monitoring hat das Auswärtige Amt die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (EY) in Zusammenarbeit mit adelphi Consult GmbH, Systain Consulting GmbH und focusright GmbH beauftragt. Die genannten Projektpartner werden im Weiteren auch mit "Konsortium" bezeichnet.

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  3. Wer wird befragt?

    Die Untersuchungsgruppe des Monitorings bilden alle in Deutschland ansässigen, gewinnorientierten Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten. Bei Konzernen ist die konsolidierte Anzahl der Mitarbeiter maßgeblich.
    Mit Hilfe eines Zufallsgenerators wurde eine repräsentative Stichprobe von ca. 1800 Unternehmen aus der Grundgesamtheit ermittelt, geschichtet nach Wirtschaftszweig und Unternehmensgröße. Die erforderlichen Unternehmensdaten wurden der Unternehmensdatenbank Bisnode entnommen.
    Im Rahmen einer Nacherhebung wurde die Stichprobe im Oktober 2019 um 1500 weitere Unternehmen erweitert.

    Siehe auch Frage 7 und 8 unter Bearbeitung des Fragebogens.

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  4. Welche Inhalte werden abgefragt?

    Die Überprüfung umfasst die fünf Kernelemente der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht gemäß Kapitel III des NAP

    • Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte 
    • Verfahren zur Ermittlung tatsächlicher und potenziell nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte (Risikoanalyse) 
    • Maßnahmen zur Abwendung negativer Auswirkungen auf Betroffene und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen 
    • Berichterstattung 
    • Beschwerdemechanismus. 

    Unter dem folgenden Link können Sie eine PDF-Version des NAP aufrufen.
     

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  5. Was ist das Ziel der Erhebung?

    Das Ziel des Monitorings besteht darin, in den Jahren 2019 und 2020 eine umfassende Auswertung des Umsetzungsstandes der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht durch in Deutschland ansässige Unternehmen vorliegen zu haben. Außerdem sollen qualitative Aussagen zur inhaltlichen Tiefe der Umsetzung, zu den Herausforderungen und zum Aufwand für die Unternehmen getroffen werden.

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Herzlich Willkommmen, haben Sie Fragen?

Katharina Hermann

Leitung NAP Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte

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