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Inhalte des Fragebogens - Begriffserläuterungen

Unsere Antworten

  1. Was ist zu tun, wenn eine Frage, eine Antwortoption oder ein Begriff nicht verständlich ist?

    Diese FAQs und der Online-Fragebogen selbst enthalten für viele Begriffe Erläuterungen. Teilweise wurden auch Links eingefügt, über die weitere Informationen eingesehen werden können. Die Begriffserläuterungen stehen ebenfalls auf dieser Seite zum Download bereit. Wenn darüber hinaus inhaltliche Verständnisschwierigkeiten bestehen, können Sie sich per Mail oder telefonisch an den NAP Helpdesk wenden. Der NAP Helpdesk bietet vertrauliche und individuelle Beratung an.

    E:

    T: +49 30 7262 56 95 oder

    I: https://wirtschaft-entwicklung.de/wirtschaft-menschenrechte

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  2. Wie werden Menschenrechte (im Rahmen des Monitorings) definiert?

    „Menschenrechte sind grundlegende Rechte und Freiheiten, die allen Menschen ohne Ausnahme zustehen. Jeder Mensch hat ohne Unterschied Anspruch auf die Wahrnehmung der Menschenrechte. Die Internationale Menschenrechtscharta (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, UN-Zivilpakt und UN-Sozialpakt) sowie die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) „definieren den zentralen Kern der international anerkannten Menschenrechte. Die Menschenrechte spezifischer Gruppen sind in gesonderten Übereinkommen verankert.“

    Quelle: https://mr-sorgfalt.de/de/glossary/

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  3. Was sind (potenziell) negative Auswirkungen auf Menschenrechte (Menschenrechtsrisiken)?

    Die Menschenrechtsrisiken oder die potenziell negativen menschenrechtlichen Auswirkungen eines Unternehmens sind alle Risiken, die dazu führen können, dass seine Geschäftstätigkeit zu einer oder mehreren negativen Auswirkungen auf die Menschenrechte führt. Eine negative menschenrechtliche Auswirkung liegt vor, wenn die Handlung eines Unternehmens direkt oder indirekt dazu beiträgt, dass ein Mensch an der Ausübung seiner Menschenrechte gehindert oder darin beeinträchtigt wird. Unternehmen können die Menschenrechte u. a. von MitarbeiterInnen, LeiharbeitnehmerInnen, KundInnen, ArbeitnehmerInnen von Lieferanten und Unterlieferanten, Menschen aus den Gemeinschaften an ihren Standorten sowie den Nutzern ihrer Produkte und Leistungen beeinträchtigen. Dabei besteht das Risiko, dass sich das unternehmerische Handeln – direkt oder indirekt – auf praktisch das gesamte Spektrum der international anerkannten Menschenrechte negativ auswirkt. 

    Quellen: Frequently Asked Questions about the Guiding Principles on Business and Human Rights (HR/PUB/14/3), Berichtsrahmen für die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte mit Umsetzungshinweisen
     

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  4. Wie definiert sich die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen?

    Unternehmen haben in ihrem Handeln mit der gebotenen Sorgfalt vorzugehen, um zu verhindern, dass sie selbst die Menschenrechte Dritter verletzen oder an derartigen Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind. Die Erwartungen der Bundesregierung an die menschenrechtliche Sorgfalt von Unternehmen sind in Kapitel III des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte beschrieben. Danach sollen alle Unternehmen den im NAP "beschriebenen Prozess der unternehmerischen Sorgfalt mit Bezug auf die Achtung der Menschenrechte in einer ihrer Größe, Branche und Position in der Liefer- und Wertschöpfungskette angemessenen Weise" einführen. Der Nationale Aktionsplan basiert auf den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte.

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  5. Wie werden Stakeholder im Sinne des NAP definiert?

    Stakeholder sind „Personen oder Organisationen, die die Aktivitäten und Entscheidungen eines Unternehmens beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Dies wären zum Beispiel die MitarbeiterInnen des Unternehmens oder Lieferanten, Kunden, lokale Gemeinschaften, Gewerkschaften oder Nichtregierungsorganisationen.

    Quelle: Berichtsrahmen für die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte mit Umsetzungshinweisen
     

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Herzlich Willkommmen, haben Sie Fragen?

Erik Wessels

(Interim) Leitung Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte

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