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Interview mit Dr. Corinna Franke-Wöller

Im Gespräch

AWE: Die AWE feiert in diesem Jahr ihr einjähriges Bestehen. Wie schätzen Sie dieses erste Jahr rückblickend ein?

Dr. Franke-Wöller: Uns hat der Zuspruch aus der Wirtschaft, insbesondere aus dem deutschen Mittelstand, gleich zum Start der AWE überwältigt. In den ersten Wochen glich die Arbeit in der AWE einem klassischen Start-Up: unglaublich viel Arbeit, merkwürdiges Essen zwischendurch mit einem wunderbaren, hochmotivierten Team. Das zeigt uns aber auch, dass das Angebot des BMZ an die Unternehmen den Nerv getroffen hat und zum richtigen Zeitpunkt kam.

AWE: Wo lagen die Schwerpunkte bei Ihren Beratungen und wo sehen Sie hier noch Potenzial?

Dr. Franke-Wöller: Branchenbezogen sind die Bereiche erneuerbare Energien und Berufsausbildung am stärksten nachgefragt, gefolgt von Landwirtschaft und Gesundheit. Potenzial gibt es sicherlich im Bereich der Abfallwirtschaft; bislang wenigen Anfragen von Unternehmen hier steht ein großes Interesse aus den Entwicklungs- und Schwellenländern gegenüber.
Regional liegt der Fokus der Anfragen übrigens mit über 60 Prozent bei Afrika. Die Initiativen des BMZ zu Afrika und der Bundesregierung insgesamt spiegeln sich in unserer Arbeit wider.

AWE: Welche zentralen Herausforderungen sehen Sie für das kommende, zweite Jahr?

Dr. Franke-Wöller: Wir müssen mit den Unternehmen in den Bundesländern intensiver ins Gespräch kommen; wir richten für Unternehmen ein "NAP Helpdesk“ in der Agentur ein; wir optimieren unsere Social Media Auftritt um die Förder- und Finanzierungsinstrumente der Entwicklungszusammenarbeit noch intensiver bei den Unternehmen bekannt zu machen. Herausforderungen gibt es also genug…

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