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Mit Weltbank und Co. neue Märkte finden

Ausschreibungen von Entwicklungsbanken sind für Unternehmen eine risiko- und kostenoptimierte Möglichkeit, in Schwellen- und Entwicklungsländern unternehmerisch Fuß zu fassen. Wir stellen Ihnen die größten Entwicklungsbanken vor.

Als spezialisierte Kreditinstitute fördern Entwicklungsbanken vor allem die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. Diese Banken schreiben auch Projekte aus – eine interessante Möglichkeit, mit kontrolliertem Risiko in schwierige Märkte einzutreten. Das Risiko ist deshalb so niedrig, weil die Entwicklungsbanken als verlässliche Geschäftspartner die Zahlungen sicherstellen, auch wenn die finanzielle Abwicklung der Aufträge über die Partnerländer erfolgt. Dafür haben sie starke Partner hinter sich – denn die Entwicklungsbanken werden von ihren Mitgliedsstaaten gemeinsam finanziert. Ein zweiter Pluspunkt: Kommt es zu Unstimmigkeiten, helfen Schiedsstellen der Entwicklungsbanken, diese zu klären.

Weltbank

Die Weltbankgruppe ist die weltweit größte Entwicklungsorganisation. Sie wurde 1944 zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gegründet. Wie der IWF ist sie eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die Weltbankgruppe besteht aus verschiedenen Institutionen: Ausschreibungen kommen in der Regel von der Internationalen Bank für Wiederaufbau (englisch: International Bank for Reconstruction and Development, IBRD) und der Internationalen Entwicklungsorganisation (International Development Association, IDA). Hauptziel aller Institutionen: die Bekämpfung der Armut in der Welt und die Förderung von Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mehr Informationen zum Aufbau der Weltbankgruppe finden Sie online beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Europäische Investitionsbank (EIB)

Die Bank der Europäischen Union (EU): Die 1958 gegründete Europäische Investitionsbank (englisch: European Investment Bank, EIB) mit Sitz in Luxemburg ist der größte multilaterale Geldgeber und der wichtigste Finanzierer von Klimaschutzprojekten weltweit. „Wir fördern Wirtschaft, Beschäftigung und Chancengleichheit und verbessern das Leben der Menschen in der EU und in Entwicklungsländern“, so lautet der Anspruch. Alle EU-Mitgliedsstaaten sowie die Europäische Kommission sind im Verwaltungsrat der EIB vertreten, ihre Aufgaben und Projekte spiegeln die politischen Ziele der Europäischen Union wider. Die finanziellen Mittel stammen nicht aus dem EU-Haushalt, sondern aus Anleihen am Kapitalmarkt. Regionale Schwerpunkte sind neben dem Mittelmeerraum die sogenannten AKP-Länder in Afrika, dem karibischen Raum und im Pazifik. Mehr Informationen über die EIB finden Sie beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)

ie EBWE – Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (auf englisch: European Bank for Reconstruction and Development, kurz: EBRD) wurde 1991 gegründet, um den Aufbau der Marktwirtschaft in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, in Ost- und Mitteleuropa den Übergang zur offenen Marktwirtschaft zu begünstigen und die private und unternehmerische Initiative zu fördern. Weitere Informationen zur EBWE finden Sie beim Bundesministerium für Finanzen

Asiatische Entwicklungsbank (ADB)

Die Asiatische Entwicklungsbank (englisch: Asian Development Bank, ADB) ist die regionale Entwicklungsfinanzierungsinstitution Asiens. Ihre Ziele sind die Verringerung von Armut, eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft, die Förderung des Privatsektors und nachhaltige Umweltstandards. Mehr Informationen finden Sie beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB)

Die als regionale Entwicklungsfinanzierungsinstitution Afrikas gegründete Afrikanische Entwicklungsbank (englisch: African Development Bank, AfDB) ist mit dem Afrikanischen Entwicklungsfonds und dem Nigeria-Sonderfonds Teil der gleichnamigen Bankengruppe. Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika, lautet das übergeordnete Ziel. Dafür fördert die AfDB Projekte zur Entwicklung des ökonomischen und sozialen Fortschritts und zur Verringerung der Armut. Mehr Informationen zur AfDB gibt es beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Inter-Amerikanische Entwicklungsbank (IDB)

Oberste Ziele der Interamerikanischen Entwicklungsbank (englisch: Inter-American Development Bank, IDB) sind die Armutsbekämpfung, die Förderung sozialer Gerechtigkeit und die regionale Integration in Lateinamerika und der Karibik. Mehr Informationen dazu beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Karibische Entwicklungsbank (CDB)

Die Karibische Entwicklungsbank (englisch: Caribbean Development Bank, CDB) fördert als regionales Finanzinstitut die Transport- und Kommunikationsinfrastruktur sowie die wirtschaftliche und soziale Weiterentwicklung der Region. Dabei achtet sie auf die speziellen ökonomischen Bedürfnisse der karibischen Länder. Ziel ist die langfristige Industrialisierung, wobei ein Schwerpunkt auf verbesserter Energieeffizienz und -bereitstellung liegt. Mehr Informationen zur CDB gibt es beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Islamische Entwicklungsbank (IsDB)

Im Mittelpunkt der Förderung der Islamischen Entwicklungsbank (englisch: Islamic Development Bank, IsDB) stehen einkommensschwächere arabische Staaten. Dort sollen Infrastruktur, Sozialpolitik und Finanzierungsmöglichkeiten unter Beachtung des islamischen Rechts verbessert werden. Außerhalb des arabischen Raums unterstützt die Bank islamische Bildungseinrichtungen.

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Carolin Welzel

Internationale Organisationen

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