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NAP Helpdesk in der Praxis

4. NAP Helpdesk Frühstück mit der Ernährungsindustrie

Spannende Vorträge, lebhafte Diskussionen und viele praktische Beispiele aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft: Am 19. Juni fand bei der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung in Berlin das 4. NAP Helpdesk Frühstück statt. Dabei trafen rund 60 Vertreter aus Unternehmen verschiedener Branchen, Verbände, Nachhaltigkeitsinitiativen und Ministerien zusammen und fanden vor allen Dingen viel Raum zum Austausch über Ansätze und Herausforderungen bei der Risikoanalyse, Maßnahmen und Wirksamkeitskontrolle – den Kernelementen II und III des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP).

Austausch zwischen Politik und Wirtschaft über Fragen zur Umsetzung der NAP Kernelemente II und III

Wie kann sich unternehmerisches Handeln potenziell nachteilig auf die Menschenrechte auswirken? Wie können diese Risiken nachhaltig identifiziert und verhindert oder abgeschwächt werden? Und wie kann ein Aktionsplan dafür aussehen? Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich die vielfältige Teilnehmergruppe und konnte im Austausch einige Anknüpfungspunkte herstellen. Risikoerkennung und die Umsetzung von Maßnahmen sind Kern des NAP und eines robusten Umwelt- und Sozialmanagements, das grundsätzlich bei der Umsetzung des NAP eine wesentliche Säule sei. So wurde betont, dass insbesondere eine Wesentlichkeitsanalyse gefordert sei, die als Grundlage für die Priorisierung höchster Risiken zentral sei.

Zertifizierungen, Partnerschaften und Dialog als Teil der Lösung

Auch über konkrete Lösungsansätze und Maßnahmen wurde sich ausgetauscht, vor allen Dingen mit Beispielen aus der Agrar- und Ernährungsindustrie. Hier wurde hervorgehoben, dass Zertifizierungen und Standards hilfreich bei der NAP Umsetzung seien, da sie ermöglichen, Lieferketten besser zu überblicken. Darüber hinaus wurden Multi-Akteurs-Partnerschaften wie das Kakaoforum als hilfreich eingestuft. Immer mehr Unternehmen setzen dabei auch auf sektorübergreifende Ansätze und Stakeholderdialoge zu übergreifenden Hot-Spot-Themen.

Zum Abschluss der Veranstaltung nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Imbiss am Mittagsbuffet die Gelegenheit zum Netzwerken. Im Nachgang wurde ein Infopaket mit einer Zusammenfassung der Diskussion und weiteren Links zum Thema erstellt. Dieses enthält auch aktuelle Informationen zum NAP Monitoring. Das Infopaket können Sie hier herunterladen.

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