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Test zur Investitionsförderung von Grünen Technologien in Afrika

Eine Pflanze die aus der Erde sprießt.

Afrikas Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektor ist besonders anfällig für die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Dürren, Schädlingsbefall und Tierkrankheiten stellen den Kontinent vor große Herausforderungen. Erschwerend hinzu kommen das Wachstum der Bevölkerung sowie der fehlende Zugang zu Finanzmitteln im landwirtschaftlichen Sektor. Entsprechend geringer fällt die landwirtschaftliche Produktivität aus. Dabei verfügt der Sektor über sehr großes Entwicklungspotenzial

Investitionen in Grüne Technologien sind sowohl aus geschäftlicher als auch aus Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsperspektive sinnvoll. Denn sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer resilienten, skalierbaren Landwirtschaft sowie zur Stärkung der Nahrungsmittelproduktivität in Afrika. Die „SDG Market Building“-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat sich daher zum Ziel gesetzt, lokale und europäische Unternehmen für nachhaltige und SDG-relevante Investitionsprojekte zusammenzubringen. Dabei entwickelt die GIZ eine Methodik zur Investitionsförderung, die auf einem Drei-Säulen-Ansatz aus Projektentwicklung, lokaler Finanzierung und Marktentwicklung basiert. 

Der Drei-Säulen-Ansatz

Fachkundige der Entwicklungszusammenarbeit identifizieren zunächst in ausgewählten Partnerländern afrikanische Betriebe, die beabsichtigen, in nachhaltige Verfahrenstechniken für ihre landwirtschaftlichen Produktionsprozesse zu investieren. Ist das Projekt identifiziert und als „Business Case“ strukturiert, werden gemeinsam mit dem lokalen Betrieb verschiedene Finanzierungsoptionen analysiert und angepasste Finanzierungskonzepte entwickelt. Die lokalen Marktbedingungen werden dabei immer im Blick behalten und hinsichtlich ihrer Stärkung eruiert. 

Expertise deutscher und europäischer Unternehmen gefragt

Die Investitionsförderungsinitiative soll in diesem Jahr zunächst in Kenia und Nigeria getestet werden. In beiden Ländern ist der Ruf nach wassersparenden und fortschrittlichen Bewässerungs- sowie solaren Energieerzeugungssystemen hörbar, die parallel Anknüpfungspunkte und Potenziale bringen. Das „SDG Market Building“-Team ist aktuell auf der Suche nach Unternehmen, die sich mit ihren Produkten oder Dienstleistungen in den Bereichen Bewässerungstechnologie, Agrophotovoltaik sowie der Nacherntemechanisierung einbringen möchten. Unternehmen, die an der gemeinsamen Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle, an Einblicken in lokale Wertschöpfungsketten und Marktgegebenheiten interessiert sind, sind herzlich aufgefordert und eingeladen, über die Matchmaking-Plattform leverist.de mit den Projektmanager:innen zu den Geschäftsopportunitäten für Kenia und Nigeria in den Austausch zu treten.  

Ihr Kontakt

Bernhard Rohkemper
Projektleiter SDG Market Building
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
+49 228 4460-4306

Veröffentlicht am

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Ulrich Boysen

Ulrich Boysen

Agentur für Wirtschaft und Entwicklung

 +49 30 72614-196

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