Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI)
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Die Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI) ist eine Initiative zur Förderung nachhaltiger globaler Agrarlieferketten. Gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden, Regierungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt SASI Projekte und Partnerschaften zur Verbesserung von Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards sowie zur Stärkung nachhaltiger Wertschöpfungsketten im Agrarsektor.
Die Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI) unterstützt die nachhaltige Transformation globaler Agrarlieferketten. Die Initiative wird von der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt und arbeitet mit Unternehmen, Verbänden, Regierungen, Forschungsinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.
SASI unterstützt Unternehmen und Partnerorganisationen durch Beratungsleistungen, Multi-Akteurs-Partnerschaften, Pilotprojekte, Innovationsförderung sowie die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Lieferkettenansätze. Im Mittelpunkt stehen Themen wie menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten, entwaldungsfreie Lieferketten, existenzsichernde Einkommen und Löhne, Klima- und Biodiversitätsschutz, Digitalisierung sowie Rückverfolgbarkeit und Transparenz in Agrarlieferketten. Die Initiative begleitet Unternehmen zudem bei der Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen wie der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR), der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG).
Ein wichtiger Bestandteil von SASI sind Förder- und Kooperationsplattformen wie der Due Diligence Fund (DDF), Innovationsprogramme sowie sektorbezogene Partnerschaften in Lieferketten für Kakao, Kaffee, Palmöl, Naturkautschuk und weitere Agrarrohstoffe. Unternehmen können gemeinsam mit lokalen Partnern Projektideen entwickeln und finanzielle sowie fachliche Unterstützung für innovative Ansätze zur Verbesserung von Nachhaltigkeit und Sorgfaltspflichten erhalten.
Die Zusammenarbeit erfolgt überwiegend über Projektpartnerschaften, Förderaufrufe und thematische Kooperationsformate. Für einzelne Förderinstrumente wie den Due Diligence Fund werden regelmäßig Ausschreibungen veröffentlicht. Interessierte Organisationen können sich zur Antragstellung direkt an das SASI-Team wenden oder Projektvorschläge im Rahmen bestehender Förderfenster einreichen.
Ziel: Ziel der Initiative ist die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die Förderung nachhaltiger Produktionsmethoden sowie die Stärkung fairer und resilienter Agrarlieferketten. Gleichzeitig unterstützt SASI Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitsanforderungen entlang ihrer Lieferketten umzusetzen, Risiken zu reduzieren und langfristige Beschaffungsbeziehungen aufzubauen.
Förderberechtigte: Förderberechtigt sind Unternehmen, Unternehmensverbände, Nichtregierungsorganisationen, Forschungsinstitutionen sowie weitere Akteure entlang landwirtschaftlicher Lieferketten. Voraussetzung ist ein klarer Bezug zu nachhaltigen Agrarlieferketten und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sowie gegebenenfalls zur Kofinanzierung von Projekten.
Weitere Informationen:
Die Darstellung des Angebots beruht auf der im Internet öffentlich publizierten Darstellung des Programms der anbietenden Organisation.
Stand: 01.06.2026
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