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SAP und BMZ für mehr Jobs im digitalen Afrika

Digitales Afrika: SAP und BMZ kooperieren bei der Ausbildung von IT-Fachkräften

Der Wandel hin zur vernetzten Informationsgesellschaft birgt auch in Afrika viel Potenzial für Jobs und Wachstum in der Digitalbranche. Es fehlen aber ausgebildete Fachkräfte, die Unternehmen und Institutionen bei der Einführung und Nutzung von Software unterstützen. Hier setzt eine neue Kooperation an, die Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und Michael Kleinemeier, Mitglied des Vorstands der SAP SE, Digital Business Services, im Juni 2019 in Berlin vorgestellt haben: Das deutsche Technologie-Unternehmen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wollen gemeinsam 450 qualifizierte Arbeitsplätze im IT-Sektor in zehn afrikanischen Ländern schaffen.

Kooperation schafft Perspektiven für die Jugend

Die Kooperation richtet sich an arbeitssuchende Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in einem dreimonatigen Trainingsprogramm aus- und weitergebildet werden. Als Fachkräfte sollen sie dann Unternehmen und Institutionen in Algerien, Angola, Äthiopien, Ägypten, Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Marokko, Nigeria und Tunesien bei der Einführung und Nutzung von Software unterstützen.


Die erste Phase soll noch in diesem Jahr in Äthiopien, Ägypten, Marokko, Tunesien und Nigeria starten. Insgesamt werden 600 Personen weitergebildet. Ziel ist es, mindestens drei von vier Absolventinnen und  absolventen in ein Arbeitsverhältnis vor Ort zu vermitteln. Dadurch können mindestens 450 neue Arbeitsplätze entstehen.

Digitale Kluft schließen: Für neue Wachstumsimpulse

„Afrikas Jugend braucht Perspektiven – und dringend Jobs, die zukunftsfähig sind und helfen, die digitale Kluft zu schließen und Entwicklungsrückstände aufzuholen. Dabei müssen wir die großen Chancen der Digitalisierung nutzen. Das geht nur gemeinsam mit der Wirtschaft. Daher begrüße ich diese Kooperation mit SAP. Wir brauchen mehr solcher Projekte, um insbesondere in der technologischen Entwicklung Afrikas nachhaltige Impulse zu setzen“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

SAP-Vorstandsmitglied Michael Kleinemeier erklärt: „Afrika hat die jüngste Bevölkerung der Welt. Bis 2050 wird sie sich auf mehr als 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. Junge Menschen mit digitalen Qualifikationen auszustatten, sie in der IT aus- und weiterzubilden schafft Arbeitsplätze und kurbelt das Wachstum des Kontinents an. SAP unterstützt Afrika bereits seit mehreren Jahren mit Aus- und Weiterbildungsprogrammen im Bereich Digitalisierung. Die aktuelle Kooperation mit dem BMZ schafft zusätzliche Möglichkeiten für die Jugend Afrikas und hilft dem Kontinent, sein enormes Potenzial zu entfalten.“

Förderung nachhaltiger Unternehmensinitiativen

Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt und entstand im Rahmen der Strategischen Partnerschaft Digitales Afrika, einem Netzwerk der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit europäischen Unternehmen. Das Kooperationsprojekt wird als Teil der Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung durch das „DeveloPPP for jobs“-Programm des BMZ gefördert, das nachhaltige Unternehmensinitiativen in ausgewählten Ländern Afrikas unterstützt.

Das Projekt wird durch das SAP Training & Development Institute als Teil des etablierten Young Professional Program umgesetzt.

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