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Förderprogramme für Auslandsprojekte und Investitionen

Entwicklung mitgestalten: Eine Chance für kleine und mittelständische Unternehmen. Aber Mittelstand ist nicht gleich Mittelstand. Deshalb gibt es staatliche Programme für etablierte und auch für junge Unternehmen – in Deutschland, Europa und in Schwellenländern.

develoPPP.de: branchenübergreifendes Förderprogramm für Ihre Projekte in neuen Märkten

Sie möchten mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung neue Märkte erschließen? Oder mit Ihren Investitionen neue Technologien im Ausland einführen? Oder lokale Fachkräfte ausbilden, um die Qualität Ihrer Angebote zu verbessern?

Dann ist das develoPPP.de-Programm das richtige für Sie. Seit über 20 Jahren fördert es das Engagement von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich langfristig an den Auslandsstandorten engagieren und zu einer nachhaltigen Entwicklung für die Bevölkerung vor Ort beitragen wollen. Dafür stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Ihnen in über 100 Entwicklungs- und Schwellenländern auf vier Kontinenten finanzielle und fachliche Unterstützung für Ihre Projekte und Investitionen zur Verfügung – diese Förderung kann bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten betragen. Sie als Unternehmerin oder Unternehmer tragen die andere Hälfte.

Beispiele aus der Praxis

Ihre Vorteile

  • Individuelle Beratung, gemeinsame Konzeptentwicklung und fachliche Umsetzung vor Ort
  • Experten mit regionalen Marktkenntnissen und Fachwissen
  • Zugang zu lokalen Regierungen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen
     

Dabei kooperieren Sie – je nach Ausrichtung – mit einem der beiden ausführenden Programmpartner: DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH oder Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE) berät Sie gern zu Ihrem optimalen Partner.

DEG: Finanzierung von Machbarkeitsstudien für Unternehmen mit Sitz in Europa

Sie haben ein mittelständisches Unternehmen und wollen neue Technologien, Verfahren oder Dienstleistungen in Entwicklungs- oder Schwellenländern einführen? Sie sind sich aber noch nicht sicher, ob oder unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen das funktionieren könnte?

Dann unterstützt die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen ein Investitionsvorhaben: Aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kann eine Studie zur Machbarkeit Ihres Vorhabens mitfinanziert werden – wenn dieses entwicklungspolitisch sinnvoll ist.

Dazu gehören Studien zur Vorbereitung konkreter privatwirtschaftlicher Investitionsvorhaben, insbesondere die Einführung oder Anpassung neuer Technologien und Verfahren sowie begleitender Dienstleistungen. Zu den geförderten Studienarten zählen unter anderem Rechtsgutachten, Markt- und Standortanalysen sowie Untersuchungen zu Beschaffung oder Logistik.

Vorausgesetzt wird eine konkrete Investitionsabsicht. Ihr Unternehmen muss fachlich und wirtschaftlich in der Lage sein, das geprüfte Investitionsvorhaben auch tatsächlich durchzuführen, wenn die Machbarkeitsstudie positiv ausfällt.

Beauftragen können Sie mit den Fördermitteln externe Beratungsfirmen Ihrer Wahl oder eigene Experten mit der entsprechenden fachlichen Kompetenz auf dem jeweiligen Gebiet.

Up-Scaling: Förderung von jungen Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern

Mit dem Up-Scaling-Programm unterstützt die DEG Investitionen von jungen Unternehmen, die ihr innovatives Geschäftsmodell in Entwicklungs- und Schwellenländern erweitern und damit positive Entwicklungseffekte für die Bevölkerung vor Ort schaffen wollen.

Voraussetzung: Markt und Zielgruppe sollten ein hohes Wachstumspotenzial und das Unternehmen das notwendige Wissen und Personal haben, um sein Kern-Geschäft entsprechend ausbauen zu können. Dafür stellt die DEG Mittel von 500.000 Euro zur Verfügung, die maximal 50 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens ausmachen und im Erfolgsfall zurückzuzahlen sind.

Voraussetzung für die Bewilligung einer solchen Finanzierung ist eine Pilotphase, in der die Technologie und das Geschäftsmodell sich am lokalen Markt bewähren müssen: Das heißt, erste Kunden existieren und es wurden bereits Produkte oder Dienstleistungen verkauft. Mit einem Business Plan müssen die jungen Unternehmen glaubhaft aufzeigen, dass sie die Up-Scaling-Mittel innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen können.

lab of tomorrow: Innovationsprozess für nachhaltige Geschäftsmodelle in Entwicklungs- und Schwellenländern

Das lab of tomorrow schafft von der Wirtschaft getragene Lösungen für konkrete Bedarfe in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im lab of tomorrow entwickeln Unternehmen aus Europa und Partnerländern gemeinsam wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen für konkrete Problemstellungen. Es erschließt Konzernen und Mittelständlern sowie Gründerinnen und Gründern aller Branchen Zugang zu neuen Märkten, Wissen und Netzwerken.

Herz des Prozesses ist ein mehrtägiger Workshop nach der Design-Thinking-Methode, in dem Geschäftsmodelle in interdisziplinären Teams aus Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer neu gedacht und entworfen werden. Diese Ansätze werden anschließend in einer Test- und Pilotphase von den Wirtschaftspartnern weiterentwickelt, wobei die Fachleute des lab of tomorrow sie mit Know-how und Kontakten unterstützen. In Joint Ventures, Neugründungen oder als Teil des Portfolios eines Partnerunternehmens kommen die Innovationen anschließend auf den Markt.

Dr. Susanne Nonnen, Geschäftsführerin des SES

Dr. Susanne Nonnen

Geschäftsführerin des SES

2018 war das bisher erfolgreichste Jahr in unserer Geschichte: Unsere Expertinnen und Experten waren an rund 160.000 Tagen und in fast 8.000 Einsätzen im In- und Ausland aktiv. Das ist eine ausgezeichnete Bilanz - und hat abermals gezeigt, dass wir mit der ehrenamtlichen Hilfe zur Selbsthilfe weltweit gefragt sind.

Senior Experten Service (SES): Ehrenamtliche in der Entwicklungszusammenarbeit

Der Senior Experten Service (SES) entsendet seit über 35 Jahren ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte, die sich im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit befinden, in Entwicklungs- und Schwellenländer. Unterstützt wird dieses Engagement von den Spitzenverbänden der Deutschen Wirtschaft sowie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Davon können insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen und Organisationen profitieren, die sich in einem Entwicklungs- oder Schwellenland engagieren. Mehr als 12.000 Expertinnen und Experten aus über 50 Branchen und 500 Berufsfeldern stellen dem SES ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung.

Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Seit 2017 gibt es zusätzlich den Weltdienst 30+, in dem auch jüngere Fachleute aus vielen Branchen die Möglichkeit haben, ihr professionelles Wissen in Entwicklungs- und Schwellenländern weiterzugeben.

Seit 1983 hat der SES über 50.000 ehrenamtliche Experteneinsätze in mehr als 160 Ländern organisiert. Diese finden vorwiegend in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie in Mittel- und Osteuropa statt.

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