Projektförderung
Sie haben eine Projektidee, mit der Sie zum Wiederaufbau der Ukraine beisteuern? Das BMZ unterstützt Sie durch Beratung und Förderung in Ihrem Engagement.
develoPPP
Mit develoPPP Classic unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Unternehmen, die nachhaltig in Entwicklungs- und Schwellenländern wie der Ukraine investieren und ihre Aktivitäten vor Ort ausbauen möchten. Förderfähig sind wirtschaftlich tragfähige Projekte mit entwicklungspolitischem Nutzen. Europäische und ukrainische Unternehmen können im Rahmen von Ideenwettbewerben Zuschüsse von 100.000 bis 2 Mio. Euro erhalten, sofern sie mindestens die Hälfte der Kosten selbst tragen. Über die Förderung konkreter Vorhaben wird im Rahmen von Ideenwettbewerben entschieden, die zwei Mal im Jahr stattfinden.
Klinikpartnerschaften
Das Förderprogramm Klinikpartnerschaften unterstützt Kooperationen zwischen gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Partnern in der Ukraine. Gefördert werden Projekte zum fachlichen Austausch, Training und Wissenstransfer zur nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung. Förderfähig sind u. a. Reise-, Trainings- und Weiterbildungskosten sowie in begrenztem Umfang Sach- und Verwaltungskosten. Projekte können mit bis zu 50.000 Euro für maximal zwei Jahre unterstützt werden; Folgeförderungen sind möglich.
EIT Raw Materials
EIT RawMaterials ist das weltweit größte Netzwerk im Rohstoffsektor und wird vom European Institute of Innovation and Technology (EIT) der EU gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Europas entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette zu stärken. Regelmäßig veröffentlicht EIT RawMaterials Förderaufrufe für Projekte von Gewinnung über Recycling bis zur Entwicklung neuer Materiallösungen – offen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partner aus den Horizon-Europe-Ländern.
Call: Forschung und Innovation zur Unterstützung des Clean Industrial Deal
Der Horizon-Europe-Call „R&I in Support of the Clean Industrial Deal: Decarbonisation of Energy-Intensive Industries“ fördert großskalige Forschungs- und Innovationsprojekte zur Dekarbonisierung energieintensiver Branchen wie Stahl, Zement, Chemie und Energie. Antragsberechtigt sind Industriekonsortien, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter aus der EU und assoziierten Ländern; erforderlich ist ein Konsortium aus mindestens drei Partnern.
Gefördert werden Projekte mit 15–25 Millionen Euro pro Vorhaben bei einer Förderquote von bis zu 70 % und einer Laufzeit von maximal 36 Monaten. Ziel ist die Realisierung von Prototypen und ersten Pilotanlagen sowie der Nachweis der Marktreife neuer Technologien durch tragfähige Geschäfts- und Verwertungsstrategien.
Die Einreichungsfrist endet am 15. September 2026.