Solarenergie für eine nachhaltige Zukunft in Brasilien

Vor kurzem hat die Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation (DSIK) im Rahmen der Partners in Transformation ein Partnerschaftsprojekt in Brasilien gestartet, einem Land mit einer dynamisch wachsenden Volkswirtschaft und zugleich großen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Gemeinsam mit der Banco Palmas unterstützt die DSIK das Programm „Palma Solar“, das die lokale und gemeinschaftliche Erzeugung von Solarenergie fördert. Ziel ist es, saubere Energie zu bezahlbaren Preisen für Familien und Kleinunternehmen bereitzustellen und damit einen konkreten Beitrag zu einer sozial und ökologisch gerechten Energiewende zu leisten.
Die Banco Palmas wurde 1998 von Joaquim Melo in einem Außenbezirk der nordbrasilianischen Stadt Fortaleza gegründet und ist als erste brasilianische banco comunitário (Gemeinschaftsbank) tief in der lokalen Gemeinschaft verankert. Ihr Ansatz zielt darauf ab, lokale Wirtschaftskreisläufe zu stärken, kleine Unternehmen zu fördern und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen verantwortungsvoll in wirtschaftliche Prozesse einzubinden. Dies ist ein wichtiger Baustein für inklusives Wachstum in einem sich schnell entwickelnden Land wie Brasilien.
Dieser Ansatz geht weit über klassische Finanzdienstleistungen hinaus: Die Banco Palmas unterstützt den nachhaltigen Anbau von Nahrungsmitteln, bietet Weiterbildungen in handwerklichen und künstlerischen Bereichen an und fördert so nachhaltige Einkommensquellen und den sozialen Zusammenhalt im Stadtviertel.

Die Partnerschaft mit der DSIK ist Teil des regionalen Vorhabens zu Sustainable Finance in Lateinamerika. Durch die enge Zusammenarbeit wird die Banco Palmas auch institutionell gestärkt, um verlässliche und nachhaltige Finanzmodelle weiterzuentwickeln und landesweit zu verbreiten. So verbindet die Partnerschaft Klimaschutz mit regionalem Wirtschaftswachstum und leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung sozialer Ungleichheit.
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