Neues Angebot für Importeure: IPD Sourcing Desk

Globale Lieferketten stehen unter zunehmendem Anpassungsdruck. Unternehmen sehen sich mit geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Anforderungen an Transparenz sowie wachsenden regulatorischen Pflichten in der Lieferkette konfrontiert. Gleichzeitig gewinnt die Diversifizierung von Beschaffungsmärkten an strategischer Bedeutung – nicht nur zur Risikoreduzierung, sondern auch zur Sicherung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund baut das Import Promotion Desk (IPD) sein Instrumentarium gezielt aus.
Bereits heute bietet das IPD Sourcing & Matchmaking in 6 Sektoren an und ist in ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv. Mit dem neuen Sourcing Desk erweitert das IPD seine bisherigen Aktivitäten im Bereich Sourcing & Matchmaking: Ergänzend zu den 6 Sektoren will das IPD weitere Branchen und neue Beschaffungsmärkte erschließen. Ausgehend von den konkreten Bedarfen der Unternehmen analysiert das Sourcing Desk aktuell systematisch Markt- und Beschaffungstrends. So erhalten Unternehmen gezielt Unterstützung, um neue Beschaffungsquellen zu identifizieren.

„In Zusammenarbeit mit anderen deutschen und europäischen Institutionen und unseren lokalen Netzwerken wollen wir zukünftig einen noch stärkeren Beitrag im Bereich der wirtschaftlichen Kooperation und zur Diversifizierung internationaler Lieferketten leisten.“
Fabian Zittlau, Spezialist Sourcing + Märkte und verantwortlich für den Sourcing Desk
Neben dem neuen Service erweitert das IPD auch sein Angebot in den 6 Sektoren. Aktuell prüft das IPD die Aufnahme Ugandas in die Sektoren Nachhaltiger Tourismus und Natürliche Zutaten. Zudem untersucht das IPD-Team die Potenziale weiterer Entwicklungs- und Schwellenländer. In enger Wahl sind Indien, Vietnam, Mexiko und Jordanien.
Auch bei den Überlegungen zur Einbindung weiterer Partnerländer liegt der IPD-Ansatz der Nachfrageorientierung zugrunde. Nicht nur muss es einen Bedarf für die Produkte und Services auf dem europäischen Markt geben, auch müssen die Voraussetzungen für den Export zum Beispiel mit Blick auf Standards und Logistik gegeben sein.

"Die Vorbereitungsarbeiten zur Aufnahme neuer Partnerländer sind angelaufen und sehr vielversprechend. Mit Blick auf die globalen Herausforderungen sehen wir eine große Chance darin, mit neuen Partnerländern zusätzliche Beschaffungsmärkte zu erschließen."
Dr. Julia Bellinghausen, Leiterin IPD
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