Das Angebot
Praxisnahe Inhalte für mehr digitale Kompetenzen
Der insgesamt 40-stündige Online-Kurs „Women Going Digital“ umfasst 16 Module, darunter relevante Themen der digitalen Transformation:
- Grundlagen der Digitalisierung: Verständnis der Entwicklung, Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels.
- New Tech & Zukunftstechnologien: Einblicke in Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain und 3D-Druck.
- Digitale Werkzeuge für die Praxis: Anwendung von Cloud Computing, E-Commerce und Informationsverarbeitung.
- Arbeitsmethoden: Schulung in agilen Methoden und digitaler Kreativität.
- Arbeitsmarkt & Karriere: Vorbereitung auf aktuelle und zukünftige Veränderungen im Berufsleben sowie die Entwicklung von Strategien zur finanziellen Unabhängigkeit
Jedes Modul ist abwechslungsreich und interaktiv aufbereitet. Online-Trainings, Podcasts oder Quizfragen kommen als Lernformate zum Einsatz.
Audio-Transkripte für Videos und Podcasts machen die Inhalte zugänglicher. Diese sind auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Arbeitnehmerinnen in den jeweiligen Ländern zugeschnitten und stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung. Die Teilnehmerinnen können flexibel in ihrem eigenen Tempo lernen und von verschiedenen Geräten auf das Kursmaterial zuzugreifen. Praxisnahe Seminare, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten mit Branchenexpertinnen ergänzen das Angebot.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat, das ihre digitalen Qualifikationen belegt.
„Women Going Digital“ auf atingi.org
Seit 2023 ist „Women Going Digital“ über die Online-Lernplattform atingi.org weltweit in englischer und französischer Sprache zugänglich. Der interaktive Online-Kurs ist kostenlos und vermittelt in etwa 40 Stunden elementare Grundkenntnisse über verschiedene Aspekte der Digitalisierung und des digitalen Wandels.
Die Zielgruppe
Mitarbeiterinnen stärken, Digital Gender Gap schließen
Die digitale Transformation verändert Branchen weltweit – und eröffnet neue Chancen für Beschäftigte. Allerdings profitieren Frauen oft noch zu wenig von dieser Entwicklung, da sie in der Digitalwirtschaft häufig unterrepräsentiert sind und ihnen dadurch wichtige Grundkenntnisse fehlen. Die Kluft zwischen Männern und Frauen in der digitalen Wirtschaft, der sogenannte „Digital Gender Gap“, ist groß.
Hier setzt „Women Going Digital“ an. Es richtet sich an Frauen, die ihre digitalen Kompetenzen erweitern möchten, und bietet Unternehmen eine Möglichkeit, die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen mit Blick auf den digitalen Wandel zu stärken. Dabei kann das Online-Bildungsangebot flexibel in den Arbeitsalltag integriert werden. So sollen nicht nur Mitarbeiterinnen in Betrieben, sondern auch Multiplikatorinnen und Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Organisationen wertvolle Kenntnisse zu digitalen Themen erwerben.
Bisher wurde der Kurs in vier Sprachen und für Unternehmen in folgenden Ländern durchgeführt:
Die Vorteile
Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig sind, profitieren direkt von dem Bildungsangebot. Schließlich bietet die Teilnahme der eigenen Mitarbeiterinnen Vorteile:
- Höhere Produktivität: Digital kompetente Mitarbeiterinnen sind besser in der Lage, digitale Tools und Plattformen zu nutzen.
- Wettbewerbsvorteil: Unternehmen mit digital kompetenten Mitarbeiterinnen können besser auf neue Entwicklungen des digitalen Wandels (KI, neue Tools und Plattformen) reagieren.
- Geringere Fehlerquote: Gut geschulte Mitarbeiterinnen können Daten erheben verarbeiten, und interpretieren. Das führt zu besseren Entscheidungen und weniger Fehleranfälligkeit.
- Höhere Innovationskraft: Menschen, die digitale Möglichkeiten verstehen, bringen mehr Ideen ein, erkennen Optimierungspotenziale in ihren Prozessen früher und treiben Innovationen von innen heraus voran.
- Stärkung des Arbeitgeberprofils: Firmen, die in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen investieren, gelten als attraktive Arbeitgeber.
Auch aus entwicklungspolitischer Sicht ist die Förderung der digitalen Kompetenzen von Frauen relevant:
- Wirtschaftswachstum: Investitionen in digitale Kompetenzen tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.
- Soziale Gerechtigkeit: Digitale Bildung fördert die Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt.
Zur weiteren Information bieten wir Ihnen ein Fact Sheet in deutscher oder englischer Sprache an.
Informationen zu Women Going Digital auf anderen Websites
BMZ: digital.global
Frauen auf dem Weg in die digitale Zukunft: „Women Going Digital“ startet in Afrika
Mehr lesencommon-sense: eLearning & training consultants
GIZ & Business Scouts for Development | Onlinekurs “Women Going Digital”
Mehr lesenAgentur für Wirtschaft und Entwicklung
Blog-Artikel: Women Going Digital. Frauen in die digitale Zukunft begleiten
Mehr lesenAnbieter und Partner
„Women Going Digital“ gibt es seit 2020 und ist ein Online-Angebot der AWE, das gemeinsam mit den Auslandshandelskammern (AHKs) entwickelt wurde. Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und unterstützt vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ), setzt die AWE das Programm mit einer Vielzahl von Partnern aus der Privatwirtschaft und der Außenwirtschaftsförderung gemeinsam um.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schulungen bieten die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und Partners in Transformation an?
Unsere Angebote sollen vor allem eines sein: praxisorientiert und nah an den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit. Dementsprechend behandeln unsere Schulungen und Trainings zentrale Themen wie nachhaltige Lieferketten, Digitalisierung und Fachkräfte-Ausbildung.
An wen richten sich Schulungen und Trainings?
Insgesamt richten sich unsere Angebote an zentrale Handlungsträger*innen von wirtschaftlicher Zusammenarbeit:
- Unternehmen (insbesondere KMU), die international tätig sind oder werden wollen
- Verbände und Kammern, die ihre Mitglieder informieren möchten
- Investoren, die nachhaltige Projekte fördern wollen
- Berater und Dienstleister, die Unternehmen bei Nachhaltigkeit und Compliance unterstützen
Damit wenden wir uns vor allem an Multiplikator*innen. Im Vordergrund stehen dabei aber immer die Menschen vor Ort, die von fairen Arbeitsbedingungen und Qualifizierungen profitieren sollen. Vielfach haben auch deutsche Unternehmen vor Ort einen Vorteil, die häufig dringend auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind.
Warum sind die Schulungen in der Entwicklungszusammenarbeit so wichtig?
Entwicklungszusammenarbeit ist schon lange kein reines Bereitstellen von Geldern mehr. Im Mittelpunkt stehen Wissenstransfer und gleichberechtigte Partnerschaften zwischen Staaten und Wirtschaftsakteur*innen. Die Schulungen erfüllen deshalb einen zentralen Auftrag der Entwicklungszusammenarbeit und helfen dabei, globale Herausforderungen anzugehen. Während beispielsweise eine nachhaltige Lieferkette dabei hilft, Risiken zu minimieren (zum Beispiel Produktionsausfall oder geringe Waren-Qualität), kann die Förderung von Geschlechtergleichstellung das globale Bruttoinlandsprodukt steigern.
Inwiefern bringen die Schulungen finanziell Vorteile für Unternehmen?
Entwicklungszusammenarbeit wie wirtschaftliche Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und zielt darauf ab, grundlegende Probleme zu lösen. Dennoch bringen Trainings auch kurzfristige Vorteile. Klarheit in rechtlichen Fragen sorgt nicht nur für schlanke bürokratische Prozesse, sondern verhindert auch Geldbußen bei versehentlichen Compliance-Verstößen. Wissen über lokale Rahmenbedingungen, Risiken und Förderprogramme reduziert wiederum Markteintrittskosten. Die Qualifizierung von Fachkräften ist für so ziemlich jedes Entwicklungsprojekt im Ausland eine wichtige Grundlage, um vor Ort erfolgreich zu sein.
Was muss man tun, um an Schulungen teilzunehmen zu können?
Einige unserer Angebote sind kostenlos und online verfügbar. Ein individuell passendes Training für Ihr Unternehmen finden wir gemeinsam. Wenden Sie sich für individuelle Beratung an beratung@wirtschaft-entwicklung.de.



