ImpactConnect unterstützt deutsche/europäische Unternehmen mit Darlehen bei ihren Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Programm unterstützt Unternehmen als langfristiger Partner mit seiner langjährigen Erfahrung und dem Netzwerk der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH.
Ziel
Stärkung der Investitions- und Geschäftstätigkeit deutscher und europäischer Unternehmen
Förderberechtigte
Deutsche/europäische Unternehmen:
- Tochtergesellschaft eines etablierten europäischen Unternehmens, das bereits im Zielland aktiv ist oder den Markteintritt plant
- Unternehmen, das nachhaltig profitabel ist und das Darlehen aus der operativen Geschäftstätigkeit bedienen kann
- Investitionen, die einen entwicklungspolitischen Mehrwert generieren, u.a. Arbeitsplätze
ImpactConnect wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der DEG umgesetzt. Das Programm setzt Schwerpunkte auf vier entwicklungsrelevante Themen (Bessere Arbeitsplätze, Wirtschaftliche Stärkung von Frauen, Faire und umweltbewusste Lieferketten, Reduzierung des CO2-Fußabdrucks). Unternehmen, die sich nachweislich über Länder- und Branchenstandards hinausgehend engagieren, können Zinsvergünstigungen erhalten. Das Programm steht in Afrika und BMZ-Partnerländern in Amerika, Europa und Asien (Ausnahme: China) zur Verfügung sowie explizit für die Ukraine.
Die DEG erwartet vom Unternehmen einen risikoadäquaten Eigenmittelbeitrag von 20% bis 50%. Bereits eingebrachte Eigenmittel können angerechnet werden.
Der Zinssatz wird entsprechend der Risikoeinstufung durch die DEG kalkuliert. Für Vorhaben mit besonders starkem Impact gibt es Zinsreduktionen.
Die DEG unterstützt bei der Umsetzung internationaler Umwelt-, und Sozialstandards.
Was ist für eine Antragstellung erforderlich?
- Eine Beschreibung des antragstellenden Unternehmens
- Die letzten zwei auditierten Jahresabschlüsse der europäischen Gruppe und der lokalen Tochtergesellschaft
- Ein qualitativer und quantitativer Businessplan, der die nachhaltige Entwicklung der nächsten Jahre aufzeigt
- Ein Organigramm, das die gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Unternehmens und der Gruppe darstellt
- Nachweis über einen starken wirtschaftlichen Link zur EU, beispielsweise Sitz der Unternehmensgruppe
- Eine Beschreibung der entwicklungspolitischen Effekte der Investition, insbesondere der geplanten Arbeitsplätze
Weitere Informationen
Die Darstellung des Angebots beruht auf der im Internet öffentlich publizierten Darstellung des Programms der anbietenden Organisation.
Förderung im Überblick
Förderbetrag
500.000 € — 10.000.000 €
Laufzeit
3 - 7 Jahre
bedarfsgerechte Tilgungsfreijahre
Thema
Branchenübergreifend
Land
Afghanistan, Albanien, Armenien, Angola, Argentinien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Bangladesch, Burkina Faso, Burundi, Benin, Bolivien, Brasilien, Bhutan, Botsuana, Belarus, Belize, Demokratische Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Elfenbeinküste, Kamerun, China, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Kap Verde, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Algerien, Ecuador, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Fidschi, Mikronesien, Gabun, Grenada, Georgien, Ghana, Gambia, Guinea, Äquatorialguinea, Guatemala, Guinea-Bissau, Guyana, Honduras, Haiti, Indonesien, Indien, Irak, Iran, Jamaika, Jordanien, Kenia, Kirgisistan, Kambodscha, Kiribati, Komoren, Demokratische Volksrepublik Korea, Kasachstan, Laos, Libanon, St. Lucia, Sri Lanka, Liberia, Lesotho, Libyen, Marokko, Republik Moldau, Madagaskar, Marschallinseln, Nordmazedonien, Mali, Myanmar, Mongolei, Mauretanien, Montserrat, Mauritius, Malediven, Malawi, Mexiko, Malaysia, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Nicaragua, Nepal, Nauru, Niue, Panama, Peru, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pakistan, Palau, Paraguay, Ruanda, Salomonen, Sudan, St. Helena, Sierra Leone, Senegal, Somalia, Suriname, São Tomé und Príncipe, El Salvador, Syrien, Swasiland, Tschad, Togo, Thailand, Tadschikistan, Tokelau, Turkmenistan, Tunesien, Tonga, Osttimor, Türkei, Tuvalu, Tansania, Ukraine, Uganda, Usbekistan, St. Vinzent und die Grenadinen, Venezuela, Vietnam, Vanuatu, Wallis und Futuna, Samoa, Jemen, Südafrika, Sambia, Simbabwe, Palästina, Montenegro, Serbien, Südsudan, Kosovo Alle anzeigen
Herkunft Antragsteller
Deutschland, EU
Anbieter
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Antragstellung / Kontakt
DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Abteilung Deutsche Unternehmen
- Standort
- Kämmergasse 22, 50676 Köln
- Telefon
- +49 221 4986-2030
- E-Mail schreiben
Sie haben Interesse?
Sprechen Sie das Team der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung an, das Sie bei der Auswahl geeigneter Angebote gern unterstützt.